Tilmann Häußler (38)

Verein: Berolina Mitte
Mitglied im Verein seit: 22 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 5 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements: 2. Vorsitzender
Individueller Zeitaufwand für das Ehrenamt: ca. 20 Std./Woche

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • engagiert sich seit 2021 als 2. Vorsitzender des SV Blau-Weiss Berolina Mitte mit außergewöhnlichem Einsatz für die Weiterentwicklung des Vereins und die Stärkung des Ehrenamts
  • initiierte und koordinierte zahlreiche Projekte, die weit über den regulären Sportbetrieb hinausgehen
    • setzt sich unter dem Motto „Einmal Bero, immer Bero“ für den Zusammenhalt der verschiedenen Generationen sowie der Frauen-, Mädchen-, Herren- und Jugendbereiche im Verein ein
    • organisierte Workshops und öffentliche Veranstaltungen zu den Themen Gewaltprävention, Kinderschutz und gesellschaftliche Verantwortung im Sport
    • brachte Vereine und zivilgesellschaftliche Akteure rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zusammen und positionierte den Verein klar für ein respektvolles und sicheres Vereinsumfeld
    • setzte sich im Rahmen einer Demokratiekonferenz für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Sport ein
    • gründete die Arbeitsgruppe „Bero-rrierefrei“ und treibt Maßnahmen zur Inklusion und Barrierefreiheit im Vereinsleben voran
    • setzte sich für infrastrukturelle Verbesserungen wie eine Pflegeliege, einen Wandwickeltisch sowie eine inklusive Fußball-AG ein
    • entwickelte mit dem Projekt „Zukunft Grün“ ein nachhaltiges Infrastrukturmodell für Sportvereine mit solarbetriebenem Materialcontainer und Verbesserung der Trainingsplatzinfrastruktur
    • organisierte die Wiedereinführung des traditionellen Bero-Traditionstags zur Stärkung der generationsübergreifenden Vereinskultur
  • koordinierte die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins über Social Media, Veranstaltungen und Vereinsaktionen und machte ehrenamtliches Engagement sichtbar
  • sein Engagement macht Berolina Mitte zu einem offenen, engagierten und zukunftsorientierten Sportverein

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Detlef Klaar (68)

Verein: TSV Spandau 1860 e.V.
Mitglied im Verein seit: 65 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 50 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements:Fachwart Leichtathletik, Trainer, Jugendwart, Kassenwart, Eventmanager für das 3. Internationale inklusive Hochsprungmeeting im Rahmen eines inklusiven Familiensportfestes.
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt: durchschnittlich 20 Std./Woche

Beschreibung des besonderen Engagements

  • Projekt: Internationales inklusives Hochsprungmeeting der Frauen mit inklusivem Familiensportfest und inklusiver Grundschulmeisterschaft für Mädchen
    • verbindet Leistungssport, Inklusion und Nachwuchsförderung
    • schafft Plattform für gehörlose und hörende Athletinnen auf internationalem Niveau
    • bindet gezielt Grundschülerinnen mit und ohne Hörbeeinträchtigung ein
    • fördert Sport, Vielfalt und gegenseitigen Respekt
    • ermöglicht direkten Austausch zwischen jungen Teilnehmerinnen und internationalen Spitzensportlerinnen
    • setzt Barrierefreiheit durch Gebärdensprache und visuelle Signalgebung konsequent um
    • koordiniert internationale Teilnehmerinnen, Schulen und Partnerorganisationen
    • stärkt Chancengleichheit, interkulturellen Austausch und Mädchen im Sport
    • steht für gelebte Inklusion, internationale Verständigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt
    • sensibilisiert für die Lebensrealität gehörloser Menschen
  • Mit diesem Projekt wird nicht nur ein sportliches Highlight geschaffen, sondern auch ein starkes gesellschaftliches Signal für Vielfalt, Gleichberechtigung und Zusammenhalt gesetzt.

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Ann Katrin Lohse (27)

Verein: Ruderklub am Wannsee e.V.
Mitglied im Verein seit: 6 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 6 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements: Ressortleitung Leistungssport
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt: 20–30 Std./Woche

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • übernahm 2024 Verantwortung, als der Verein innerhalb kurzer Zeit seinen hauptamtlichen Cheftrainer sowie mehrere ehrenamtliche Trainer verlor
  • wurde zunächst als stellvertretende Ressortleiterin Leistungssport zur tragenden Säule des gesamten Leistungssportbereichs
  • stellte mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz den Trainings- und Wettkampfbetrieb sicher
  • investierte unzählige Stunden und war für Sportlerinnen, Sportler sowie Trainerinnen und Trainer praktisch rund um die Uhr erreichbar
    • hatte stets ein offenes Ohr für Sorgen, Fragen und Bedürfnisse der Athlet*innen
    • gab Halt und Orientierung in einer unsicheren Phase und trug somit maßgeblich dazu bei, dass die Saison 2024 nicht nur bewältigt, sondern erfolgreich abgeschlossen werden konnte
  • richtete den Blick gleichzeitig auf die Zukunft und schuf nachhaltige Strukturen für die Weiterentwicklung des Leistungssports
  • trieb die Suche nach einem neuen Cheftrainer entscheidend voran und begleitete den gesamten Prozess bis zur erfolgreichen Neubesetzung
  • blieb trotz der intensiven Phase ihres Staatsexamens und ihres anschließenden Berufseinstiegs jederzeit engagiert und präsent
  • wird seit ihrer Tätigkeit als Ressortleiterin Leistungssport als verlässliche Ansprechpartnerin geschätzt, die zuhört, vermittelt und Menschen zusammenbringt
  • engagiert sich darüber hinaus als Sprecherin im Leistungssportbeirat der Berliner Rudervereine und vertritt dort die Interessen des Leistungssports sowie der Trainerinnen und Trainer
  • verkörpert in besonderer Weise ehrenamtliches Engagement, indem sie Verantwortung übernimmt, Menschen unterstützt und auch in herausfordernden Zeiten nicht nachlässt
  • ihr Einsatz hat nicht nur Strukturen gesichert, sondern vor allem Menschen getragen und den Leistungssport im Verein nachhaltig geprägt

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Ralf Preß (91)

Verein: Versehrten-Wassersport-Gemeinschaft e. V.
Mitglied im Verein seit: 34 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 26 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements:1. Vorsitzender (2000–2004), Schriftwart seit 2018, Elektriker/Handwerker seit 2000
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt: monatlich durchschnittlich 20–50 Std.

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • engagiert sich trotz seines hohen Alters weiterhin mit außergewöhnlichem Einsatz für den Verein und übernimmt neben seinem Amt als Schriftwart zahlreiche praktische Aufgaben
    • bringt seine langjährige berufliche Erfahrung als Elektrik-Ingenieur in vielfältiger Weise für die Vereinsentwicklung ein
    • modernisierte die Beleuchtung des Vereinsheims durch Umstellung auf Funksteuerung
    • beteiligte sich an Arbeiten am Vereinsgebäude und installierte gemeinsam mit einem Vereinsmitglied Schutzgitter am Schornstein, um Schäden durch Waschbären dauerhaft zu verhindern
    • unterstützte maßgeblich die Erneuerung der Wasserleitung vom Straßenanschluss zum Vereinsgelände
    • verlegte neue Elektroleitungen für die Begleitheizung der Wasserleitung sowie für die zugehörige Spülstation
    • wirkte bei der Planung und Umsetzung der neuen Wasserleitungsanlage aktiv mit
    • unterstützte den Vorstand bei der Auswahl geeigneter Fachfirmen für das Bauvorhaben
    • führte Gespräche mit den Berliner Wasserwerken zu den technischen Anforderungen und Möglichkeiten eines neuen Straßenanschlusses
    • beriet den Vorstand mit seinem technischen Fachwissen bei der Bewertung der Anforderungen und der weiteren Umsetzung des Projekts
    • vertrat den Verein im Auftrag des Vorstands auf Sitzungen des Bezirkssportbundes Charlottenburg-Wilmersdorf
    • repräsentierte den Verein zudem bei Veranstaltungen und Sitzungen des Berliner Seglerverbandes
    • ist seit vielen Jahren eine verlässliche Stütze des Vereins und übernimmt Verantwortung überall dort, wo handwerkliche, technische oder organisatorische Unterstützung benötigt wird

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Nikolas Schelling (44)

Verein: BASS Berlin e.V.
Mitglied im Verein seit: 12 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 12 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements: Trainer und sportlicher Leiter
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt: 15 Std./Woche

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • engagiert sich seit 12 Jahren mit außergewöhnlicher Leidenschaft und Hingabe für den Vereinssport
  • hat in dieser Zeit nicht nur Strukturen geprägt, sondern aktiv einen einzigartigen Raum für Mädchen und junge Frauen im Sport geschaffen
    • baute als zentraler Initiator und Motor einen reinen Mädchenverein von Grund auf auf und entwickelte diesen nachhaltig weiter
    • setzt sich konsequent für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Teilhabe von Mädchen und Frauen im Sport ein
    • stellt Werte wie Partizipation, Selbstbestimmung und Empowerment in den Mittelpunkt seiner Arbeit
    • initiierte den jährlich stattfindenden „Mädchen Cup“, ein Turnier ausschließlich für Spielerinnen bis 12 Jahre
    • begrüßte im vergangenen Jahr über 100 teilnehmende Mannschaften aus ganz Deutschland sowie erstmals auch aus dem europäischen Ausland
    • organisiert das größte Turnier seiner Art in Deutschland vollständig auf ehrenamtlicher Basis
    • schafft es Jahr für Jahr, trotz rein ehrenamtlicher Strukturen ein professionelles, inspirierendes und verbindendes Turnier auf die Beine zu stellen
    • gewann zusätzlich Partner aus Profiligen und Spitzenverbänden, wodurch die Strahlkraft und Bedeutung des Turniers weiter gesteigert werden konnte
    • steht exemplarisch für modernes Ehrenamt und verbindet sportliches Engagement mit gesellschaftlicher Verantwortung
    • sein unermüdlicher Einsatz für den Mädchen- und Frauensport leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Gleichberechtigung im Sport

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Florence Schulz (68)

Verein: BSC Eintracht/Südring 1931 e.V.
Mitglied im Verein seit: 50 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 30 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements:1. Vorsitzende Tischtennisabteilung, Kassiererin Hauptverein
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt:

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • seit 50 Jahren Mitglied der Tischtennisabteilung und seit vielen Jahren mit außergewöhnlichem Engagement in verantwortlichen Funktionen tätig
  • leitet die Tischtennisabteilung mit großem Einsatz, hoher Verlässlichkeit und bemerkenswerter Leidenschaft
    • engagiert sich besonders im Jugendbereich und baute ein strukturiertes sowie qualitativ hochwertiges Jugendtraining auf
    • entwickelte die Nachwuchsarbeit kontinuierlich weiter und trug maßgeblich dazu bei, die Zahl der jungen Mitglieder stetig zu erhöhen
    • durch ihr Engagement nimmt die Abteilung heute mit vier Jugendmannschaften erfolgreich am Spielbetrieb teil
    • übernimmt zusätzlich Verantwortung als Kassiererin im Hauptvorstand des Vereins und führt dies mit großer Sorgfalt aus
    • intensivierte ihr ehrenamtliches Engagement nach dem Eintritt in den Ruhestand nochmals deutlich
    • treibt die Planung und Umsetzung der neuen Geschäftsstelle voran
  • bringt ihre langjährige berufliche Erfahrung als Verwaltungsangestellte sowie ihr Netzwerk in Politik und Verwaltung gewinnbringend für den Verein ein
    • leistet einen entscheidenden Beitrag zum Antrags- und Planungsprozess des Vereinsbauvorhabens
    • engagiert sich über die Vereinsgrenzen hinaus als Vorsitzende des Bezirkssportbundes Friedrichshain-Kreuzberg
    • wirkt als Bürgerdeputierte mit und nimmt regelmäßig an den Sitzungen des Sportausschusses der BVV Friedrichshain-Kreuzberg teil
  • verkörpert in besonderem Maße die Werte des Ehrenamts: Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Tatkraft und Leidenschaft

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Steffen Schwarz (58)

Verein: Aikido Wartenberg e.V.
Mitglied im Verein seit: 27 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 21 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements: Kinder- und Jugendtrainer, Übungsleiter für Erwachsene, stellv. Vereinsvorsitzender
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt: hoch

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • seit vielen Jahren weit über seine Übungsleitertätigkeit hinaus als Planer, Organisator und Ansprechpartner für den Verein aktiv
  • engagiert sich ununterbrochen bei der Vorbereitung, Organisation und Durchführung zahlreicher Vereinsveranstaltungen
    • organisiert und begleitet jährlich Sommer- und Weihnachtsfeste des Vereins
    • unterstützt und gestaltet verschiedene Kursangebote, darunter Selbstverteidigung, Klangmeditation und Entspannung
    • organisiert und begleitet bundesweite Kinder- und Jugendlehrgänge
    • führt regelmäßig Vorführungen und Präsentationen an Schulen durch, darunter an der Matibi-Grundschule, der Schule am Wilhelmsberg, der Schule am Ostseekarree und dem Barnim-Gymnasium
    • engagierte sich bei der Durchführung des Vereinstrainingslagers in Brückentin 2025
  • wurde bereits 2007 mit dem Verein für das Projekt „Aikido-Unterricht an Schulen“ im Rahmen der Auszeichnung „Sterne des Sports“ gewürdigt
  • ist für Vereinsmitglieder, Eltern sowie Kinder und Jugendliche jederzeit ansprechbar und eine wichtige Stütze des Vereinslebens
  • erkrankte im März 2025 schwer an Krebs und ist seitdem zu 100 Prozent schwerbehindert
    • setzt sein ehrenamtliches Engagement trotz der persönlichen gesundheitlichen Belastung unvermindert fort
    • leitet weiterhin das Kinder- und Jugendtraining des Vereins
    • begleitet vereinsseitig eine Gruppe Jugendlicher zum International Youth Camp in Nizza 2026
    • sein außergewöhnlicher Einsatz, seine Verlässlichkeit und seine Verbundenheit mit dem Verein prägen das Vereinsleben seit vielen Jahren in besonderer Weise

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Anne-Marie Streichhahn (78)

Verein: Fitness-Gymnastik-Club Altglienicke
Mitglied im Verein seit: 35 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 35 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements: Vereinsvorsitzende
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt: 8 Std./Woche

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • Vereinsgründerin, Vereinsvorsitzende und aktive Trainerin des Fitness-Gymnastik-Clubs Altglienicke
  • prägt seit der Vereinsgründung am 19.03.1991 die Entwicklung des Vereins und engagiert sich seit mehr als drei Jahrzehnten mit außergewöhnlicher Kontinuität für die Mitglieder
    • motivierte und begeisterte über viele Jahre hinweg zahlreiche Vereinsmitglieder mit ihrem besonderen Enthusiasmus für den Sport
    • leitete in mehr als 1.820 Wochen durchschnittlich vier Übungsstunden pro Woche und investierte damit rund 7.300 Stunden in die sportliche Betreuung der Vereinsmitglieder
    • fördert seit Jahrzehnten Gesundheit, Fitness und Gemeinschaft im Verein
    • engagierte sich maßgeblich für die Vereinsentwicklung und den Ausbau des Sportangebots
    • leitete über viele Jahre eine Step-Aerobic-Gruppe und betreute diese bei Wettkämpfen und Auftritten
    • plante und organisierte Wochenend-Trainingsfahrten für Vereinsmitglieder
    • organisierte Vereinszusammenkünfte und Jubiläumsveranstaltungen zu den Dekaden-Jubiläen des Vereins
    • stellte während der Corona-Shutdowns Online-Sportangebote bereit und sicherte damit die sportliche Aktivität sowie den Zusammenhalt der Mitglieder
    • verkörpert mit ihrem langjährigen Wirken in besonderer Weise Engagement, Verlässlichkeit und Einsatz für die Gemeinschaft
    • ihre Lebensleistung hat den Verein nachhaltig geprägt und bildet bis heute eine tragende Grundlage für das Vereinsleben

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Alexander van der Brock

Verein: Sportgemeinschaft Handicap Berlin e.V.
Mitglied im Verein seit: 11 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 6 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements: Stellv. Vorsitzender
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt: ca. 30 Std./Woche

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • engagiert sich mit großem Einsatz für die Sportgemeinschaft Handicap Berlin und übernimmt vielfältige Aufgaben weit über sein Amt als stellvertretender Vorsitzender hinaus
    • ist als Trainer aktiv und begleitet die Sportlerinnen und Sportler mit großem persönlichen Engagement
    • spielt selbst im Rollstuhlbasketball-Ligabetrieb und unterstützt den Verein damit auch sportlich
    • organisiert und übernimmt Fahrten zu Auswärtsspielen der Rollstuhlbasketball-Mannschaften
    • unterstützt den Vereinsvorsitzenden bei zahlreichen organisatorischen und vereinsbezogenen Aufgaben
    • kümmert sich um die Instandhaltung der Sportrollstühle und organisiert deren Transport zu Reparaturen
  • investiert trotz Berufstätigkeit als Softwareentwickler und familiärer Verpflichtungen einen erheblichen Teil seiner Freizeit in die Vereinsarbeit
    • ist für Spielerinnen, Spieler und Vereinsmitglieder jederzeit ansprechbar
    • hat stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitglieder und unterstützt diese zuverlässig
    • trägt mit seiner hilfsbereiten, engagierten und positiven Art wesentlich zum Vereinsleben und zum Zusammenhalt im Verein bei
    • verbindet sportliches Engagement, organisatorische Unterstützung und soziale Verantwortung in besonderer Weise
  • ist eine wichtige Stütze des Vereins und setzt sich mit großem persönlichem Einsatz für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Sport ein

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Marek Völker (25)

Verein: Blau-Gelb Köpenick e.V.
Mitglied im Verein seit: 15 Jahren
Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit: 10 Jahre
Bereich des ehrenamtlichen Engagements: Übungsleiter Kanu, Digitalisierung, Sanierungsarbeiten
Individueller Zeitaufwand für des Ehrenamt: mindestens 10 Std./Woche

Beschreibung des besonderen Engagements:

  • engagiert sich seit seinem 14. Lebensjahr im Verein und übernahm bereits früh Verantwortung im Kinder- und Jugendbereich
  • unterstützte zunächst als Assistent das Kanutraining und absolvierte im Rahmen seines FSJ den C-Trainerschein Kanu
  • bewährte sich bereits als 19-Jähriger in verschiedenen Vorstandsämtern des Vereins
    • vertrat im vergangenen halben Jahr die Kassenwartin während ihres Sabbaticals und übernahm zusätzliche organisatorische Aufgaben
    • unterstützte die neue Geschäftsstellenleiterin bei der Einarbeitung in das digitale Abrechnungssystem für die Rehasportkurse
    • hilft regelmäßig als Kanu-Übungsleiter im Kindertraining aus und unterstützt die Nachwuchsarbeit des Vereins
    • begleitet die Kanu-Kids zu Regatten und Trainingslagern
    • übernimmt bei Bedarf organisatorische Aufgaben wie Bootstransporte zu Wettkämpfen und Regatten
    • engagiert sich maßgeblich bei der Digitalisierung von Vereinsabläufen und der Umstellung auf digitale Buchführung
  • zeichnet sich durch große Umsicht, Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Bescheidenheit aus
  • ist für den Verein eine unverzichtbare Stütze, die sportliches, organisatorisches und handwerkliches Engagement in besonderer Weise verbindet
  • „Ohne Marek würden bei uns die Lichter ausgehen“ auch weil Marek gelernter Elektriker ist und im Verein für alle Elektroinstallationen zuständig ist
    • war an der Installation eines Balkon-Solarkraftwerks an der Kanuhalle beteiligt
    • unterstützt regelmäßig Arbeitseinsätze und Sanierungsmaßnahmen, unter anderem beim Einbau eines neuen Garagentores an der Bootshalle

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Der Landessportbund Berlin und die Feuersozietät Berlin-Brandenburg zeichnen jedes Jahr verdiente Engagierte als Ehrenamtliche des Jahres aus. Eine gemeinsame Jury hat aus den 27 Bewerbungen die TOP 10 bestimmt.

Zur Wahl als „Ehrenamtliche des Jahres“ stehen diese Kandidatinnen und Kandidaten.
Stimmen Sie bis zum 26. Juli 2026 für Ihre Favoritin oder Ihren Favoriten ab!

Wahl der Ehrenamtlichen des Jahres 2026

Hintergrund

Ehrenamtliches Engagement ist das Fundament des Berliner Vereinssports. Der kontinuierliche und intensive Einsatz der mehr als 60.000 ehrenamtlichen Helfer*innen im Berliner Sport ist beeindruckend. Daher möchten das LSB-Präsidium und die Feuersozietät Berlin-Brandenburg die besonderen Leistungen der Ehrenamtlichen mit der Wahl der „Ehrenamtlichen des Jahres“ würdigen.

Die Wahl der Ehrenamtlichen des Jahres

Die Auswahl erfolgt durch eine Expertenjury in Kombination mit einer öffentlichen Abstimmung. Die Top 10 werden von der Expertenjury (zusammengesetzt aus Vertreter*innen der Feuersozietät Berlin-Brandenburg und des Landessportbunds Berlin) ausgewählt. Anschließend sind alle Berliner*innen gefragt, die „Ehrenamtlichen des Jahres“ des Berliner Sports zu wählen: Die Abstimmung findet online unter www.berlin-sport.de statt. Die Expertenjury legt zusätzlich ein Jury-Ranking fest. Die Publikumswahl und das Ranking der Expertenjury fließen am Ende jeweils zu 50 Prozent in die Gesamtwertung ein. Es werden alle TOP 10 Ehrenamtlichen zur jährlichen LSB-Ehrenamtsgala eingeladen. Das offizielle Ergebnis wird erst vor Ort mit der Auszeichnung der Preisträger bekannt gegeben.

Kriterien

Im Blickfeld des Preises stehen die Intensität des besonderen Engagements im letzten Jahr, individueller Zeitaufwand und Grad der Verantwortung im Rahmen des Ehrenamts.

Gibt es Kampfrichter*innen bei Ihnen im Verein und Verband, die bei vielen Wettkämpfen im vergangenen Jahr das Wettkampfgeschehen geleitet haben? Haben Ihre Trainer*innen oder Übungsleiter*innen außergewöhnliche sportliche Leistungen mit ihren Sportler*innen erreicht oder waren „einfach“ in außerordentlichem Maße im Einsatz? Haben in Ihrem Verein oder Verband ehrenamtliche Funktionäre ein neues Konzept oder Projekt entworfen oder erfolgreich umgesetzt? Diese und ähnliche Beispiele aus Ihrer Organisation interessieren uns. Schicken Sie uns Ihre Vorschläge.

Prämierung

1. Platz: 1.500€
2. Platz: 1.000€
3. Platz: 500€
4. -10. Platz: 250€

Bewerbung

Ab sofort können Berliner Sportvereine und -verbände ihre Engagierten über das Bewerbungsformular (unter www.ehrenamt-sport.de) mit einer Kurzvorstellung und einem Foto vorschlagen. Bei einem Teamvorschlag muss eine verantwortliche Person genannt werden. Selbstbewerbung ist ausgeschlossen!

Die Bewerbungen sind bis zum 17. April 2026 zu richten an:

Per Post:
Landessportbund Berlin e.V.
Frau Dijana Wille

Jesse Owens-Allee 2
14053 Berlin

Per Email: Dijana.Wille@lsb-berlin.de

Kontakt und Ansprechpartner

Landessportbund Berlin e.V.
Frau Dijana Wille: +49 30 30002-117, Dijana.Wille@lsb-berlin.de

TOP Sportmarketing Berlin GmbH
Katharina Grochowski: +49 30 30 111 86-17, grochowski@topsportberlin.de

Podcast-Tipp: Wie lässt sich ein Ehrenamt im Sport mit dem Beruf vereinbaren?

„Ehrenamt macht glücklich“ – darin sind sich Melanie Tobias und Florian Ramsl einig, die sich freiwillig im Sport und bei der Feuerwehr engagieren.

 

 Kommen ihnen ihre Fähigkeiten, die sie im Ehrenamt einbringen, auch im Beruf zugute? Als Führungskraft in der Feuersozietät – einem langjährigen Partner der Landessportbünde Berlin und Brandenburg – weiß Melanie Tobias: „Alle Sportler des Landessportbunds Berlin sind bei der Feuersozietät versichert. Da ich selbst im Sport ehrenamtlich tätig bin, kann ich mich in die Sportlerwelt hineinversetzen. Auch meine Mitarbeiter, die die Unfallschäden von Sportlern bearbeiten, kommen aus dem Sport und können sich so gut in die Betroffenen einfühlen.“
Welche weiteren Fähigkeiten aus ihrem Engagement sie in ihrem Arbeitsalltag einbringen können, wie sie ihre freiwillige Tätigkeit mit dem Beruf vereinbaren und wie sie ein Zeitgeschenk nutzen würden, erzählen Melanie und Florian im Podcast „Miteinander verschieden“ des Konzerns Versicherungskammer, zu dem auch die Feuersozietät Berlin Brandenburg gehört.

Die Folge ist jetzt hörbar auf Spotify, podcast.de und weiteren bekannten Podcast-Plattformen.

Verleihungen der vergangenen Jahre