Sprinthoffnung Delisha Domingos (16) fiebert ihrem ersten internationalen Wettkampf entgegen. Warum die Mama dabei eine entscheidende Rolle spielt.
Diese Auszeichnung nimmt sie gern entgegen. „Das ist ein tolles Gefühl, dass meine Leistung wieder anerkannt wird“, sagt Leichtathletin Delisha Domingos, „es freut mich sehr, dass so viele Menschen mich dabei unterstützen, meinen Weg weiterzugehen.“
Die Wahl zur Nachwuchssportlerin des Monats Juli ist für die 16-Jährige zugleich die Bestätigung dafür, dass ihr Weg der richtige zu sein scheint. Längst zählt die Berlinerin zu den großen deutschen Sprinthoffnungen. Regelmäßig setzt sie sich gegen ältere Konkurrentinnen durch. Dies brachte ihr schon im März 2025 die Auszeichnung als Nachwuchssportlerin des Monats ein.
Welches Talent sie mitbringt, offenbarte sie erneut beim Pfingstsportfest in Zeven/Niedersachsen. Dort verbesserte die Berlinerin die U18-Bestleistung über 100 Meter Hürden um 0,15 auf 13,09 Sekunden – und steigerte ihre eigene Bestmarke um 0,43 Sekunden. Das Ticket für die U18-Europameisterschaften in Rieti/Italien (16. bis 19. Juli) war ihr damit sicher.
Olympische Spiele sind ihr Ziel – vielleicht schon 2028
„Es ist auf jeden Fall mein erster internationaler Wettkampf. Ich freue mich riesig und ich bin gespannt, was da auf mich zukommen wird nächste Woche“, sagt Delisha Domingos. Es wird ein erster Hauch von Olympia sein, der sie begleiten wird. Denn die Olympischen Spiele sind ihr großes Ziel.Sein Comeback begann mit Athletiktraining. Schritt für Schritt: mehr lange Strecken, mehr Grundlage. „Das hat mir geholfen, alles wieder aufzuholen“, sagt Nolte.
Bislang hatte sie die Spiele 2032 in Brisbane ins Visier genommen. Inzwischen sind für sie jedoch die Spiele 2028 in Los Angeles keine Utopie mehr wie noch vor einem Jahr. „Wenn es so weitergeht und ich weiterhin meine Leistung so bringe, könnte es vielleicht sogar möglich sein“, erklärt die Sprinterin.
Bei Delisha Domingos hilft die Mama gegen zu viel Nervosität
Mit Blick auf Rieti hält sich ihre Nervosität noch in Grenzen. „Aber am Freitagabend bin ich sehr, sehr nervös, wie jedes Mal vor einem Wettkampf“, sagt sie. Dank ihrer Mutter, die bei den Wettkämpfen dabei ist, findet sie immer wieder Ruhe. „Sie hört mir immer zu und ich rede und rede und rede. Irgendwann schlafe ich dann auch ein“, erzählt sie.
Bei der U18-EM ist die Mama nicht im Hotel dabei. „Deswegen werde ich sie wahrscheinlich anrufen und dann mit ihr reden“, sagt Delisha Domingos. Eine kleine Hürde, die sie ebenfalls problemlos meistert.










